Beratung, die erleichtert

Rehbein_Kulczynski„Von Anfang an … sehr gut betreut. Herr Bösebeck verstand es, den Schwerpunkt auf arbeitserleichternde Maßnahmen zu lenken.“ – Angela Rehbein, QM-Beauftragte und Robert Kulczynski, Geschäftsführer.

RCCW-Referenz-R1

 

 

Ich mache Menschen erfolgreich

Sb2015-TunErfolg-R1Was tun Sie eigentlich? Damit begann ein persönliches Märtyrium nach Sinn und Zweck meiner beruflichen Existenz. Ja, was mache ich eigentlich? Ich nahm meine Flipchart, stellte es in unser Wohnzimmer vor den Fernseher. Meine Frau war erstaunt als sie das metallene Ungetüm wahrnahm, dass uns für die nächsten Tage etwas die Sicht versperren und die gemütliche Wohnzimmeratmosphäre verderben sollte. „Was soll die Flipchart jetzt hier?“, fragte sie. Ich: „Lass mal, die ist jetzt mal wichtiger als der Fernseher.“ Ein paar Stunden schlich ich um die Chart herum. Nahm einen Whitebord-Marker und legt ihn wieder zurück. Im Kopf immer die Frage: „Ja, was mache ich eigentlich?“ Bisher dachte ich immer, dass ich es genau wüsste. Und ich konnte lange Aufzählungen davon abgeben, was alles dazugehörte. Ich wollte aber diesen einen Satz, diesen roten Faden, der sich durch alles zieht. Ich bin Unternehmensberater. Kann man Unternehmen beraten? Nein, streng genommen berät man Unternehmer. Unternehmen sind Gebäude, Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge. Diese lassen sich nicht beraten. Wohl aber die Menschen, die sie gebrauchen. Aber berate ich nur Unternehmer? Nein, ich unterstütze Kolleginnen und Kollegen, Führungskräfte und Mitarbeiter, also Menschen. Wobei? Ich arbeite daran, dass sie erfolgreicher werden. Dabei trage ich nicht ein totes Pferd übers Hindernis, sondern arbeite mit engagierten und offenen Menschen zusammen.

Ich mache Menschen, die wollen, erfolgreich. Und Unternehmen, in denen Menschen arbeiten, die wollen,  mache ich erfolgreich.

Sehr theoretisch. Zu theoretisch. Und wo liegt dort das Geschäft? Nun muss man vielleicht noch wissen, dass ich ein Befürworter des Empfehlungsmarketings und Netzwerkens bin. Wo liegt jetzt mein Vorteil? Dazu will ich in den nächsten Tagen schreiben.

Business-Hopper und Business-Gatherer

Diese kennen wir wahrscheinlich alle: Sie haben ein Geschäft entdeckt, beginnen damit mit Feuereifer, um dann – wenn es die ersten Schwierigkeiten gibt – stark nachzulassen und aufzugeben. Dies nicht ohne andere, das Geschäft, die Geschäftspartner oder die politische Weltlage dafür verantwortlich zu machen. Es gibt eine einfache Wahrheit. Die mag schmerzlich sein oder nicht. Das liegt daran, auf welcher Seite Sie sich sehen.

Die einen gehen so vor wie oben beschrieben. Ich nenne sie Hopper – Hüpfer. Denn genau das tun sie: sie hüpfen von einem Geschäft zum anderen. Verweilen nicht lang und gehen zum nächsten Geschäft über. Das tun sie mehr oder minder erfolgreich. Sie beklagen sich ständig, dass die Umstände nicht günstig sind und finden permanent Ausreden.

Sb2015-MenMoreSuccess-1Die anderen wirken als haben sie irgendwelche Muntermacher eingeworfen. Ständig auf der Suche nach neuen Geschäftsmöglichkeiten. Niemand in ihrem Umfeld weiß so richtig, was sie machen, weil sie überraschend mit einer neuen Super-Idee um die Ecke kommen. Diese erkennt man daran, dass sich Bekannte mit ihnen ungern über Geschäfte unterhalten und gern die Jalousien herunterlassen, wenn diese – ich nenne sie Business-Gatherer – um die Ecke kommen.

Beide haben Gemeinsamkeiten. Ihnen fehlt die Disziplin, ein Geschäft bis zum sprichwörtlichen Ende durch zu ziehen. Das kann die erste oder zweite Million sein oder die Erkenntnis: war nichts! Beide haben kein klares Ziel und ihr Profil ist eher schwach ausgeprägt. Beim Hopper, weil es sich ständig ändert; beim Gatherer, weil es unübersichtlich ist. Und noch etwas: meist nerven sie ihre Umwelt.

Sie sind weder das eine, noch das andere? Sie werden aber täglich die Gelegenheit haben, solche Menschen kennen zu lernen. Ich bitte Sie etwas nachsichtig zu sein. Nicht jedes schnelle Pferd kommt am Ziel an. Wir stecken alle in einem permanenten Lernprozess und brauchen von Zeit zu Zeit Unterstützung. Es ist wichtig, Menschen in Ihrer Entwicklung zu helfen, sie erfolgreich(er) zu machen. Nur das schafft dieses unsägliche Karussell anzuhalten und umzusteigen – nicht auf das nächste Karussell, sondern auf die Achterbahn eines erfolgreichen Businesses.

Und sollten Sie sich doch wiedergefunden haben, dann gebe ich gern Tipps, wie Sie aus dem Hamsterrad aussteigen können. Mit dem richtigen Ziel kommt jedes Pferd dort an, wo der Reiter hin möchte.

Das Leben eines Beratungskunden… am Ende ist er tot.


Oder: Der Weg aus dem „Hamsterrad of Consulting“

So ein Beratungskunde hat ein ganz natürliches Leben. Zuerst ist er anonymer Teil einer Masse – des potenziellen Marktes. Keiner kennt ihn, alle wollen ihn. Dann wird er aufmerksam auf die Beratungsleistung (gemacht) und wird damit zum Interessenten. Der/Die Berater/in darf sich vorstellen, anbieten und wenn er/sie nicht alles falsch gemacht und überzeugt hat, dann darf er/sie den Auftrag entgegen nehmen. Das ist die Geburtsstunde des Kunden. Zu Anfang ist er etwas hilflos, orientierungslos. Aber dafür gibt es die Hege und Pflege des/der Berater/in. Er/Sie baut den Kunden auf, motiviert ihn und bringt gemeinsam mit ihm das Projekt zum Abschluss. Der Kunde ist begeistert und arbeitet eine ganze Weile mit dem/der Berater/in zusammen – die Jugendjahre.

Sb2015-HamsterradOfConsultiDie Zeit der Reife folgt. Immer mehr lernt der Kunde selbstständig zu gehen. Er kann die Beratungsinhalte teilweise durch eigene Leistung ersetzen. Intern wird eine Mitarbeiter/in qualifiziert und ein/e externe/r Berater/in wird immer seltener gebraucht. Wenn der/die Berater/in seinen/ihren Job gut gemacht hat, ist er/sie bald überflüssig. Das ist auch schon das Paradoxon: Der/Die gute Berater/in macht sich selbst arbeitslos. Und das ist auch gut so. Denn der Kunde soll sich entwickeln und unabhängig werden.

Es kommt der Tag, an dem der Kunde stirbt – zumindest für den/die Berater/in. Er ist dann in der Lage alles selbst zu übernehmen (oder meint dies zumindest). Dem/Der Berater/in bleibt nur übrig, neue Kunden zu akquirieren und das Spiel beginnt von Neuem. Machen wir uns als Berater nichts vor: diesen Vorgang haben wir bereits viele Male erlebt. Oder ein Kunde wechselt, weil er meint, dass die Adoption durch einen anderen Berater auch zwingend seine Probleme besser und schneller lösen würde (er vergisst bisweilen, dass er seine Probleme mitnimmt).

Meiner eigenen Erfahrung nach gibt es nur einen einzigen Weg aus diesem Karrussel, diesem „Hamsterrad of Consulting“. Empfehlungsmarketing und Netzwerken. Denn nur darüber können sich Berater/innen optimal positionieren, extrem starke Kundenbindung und potenzielle Zusatzgeschäfte generieren.

Ich arbeite seit vielen Jahren gemeinsam mit Kollegen aus ganz Deutschland an dem Konzept und die Erfahrungen sind großartig. Natürlich verändern sich die Anforderungen von Kunden immer noch und immer rasanter. Aber ich erkenne diesen Punkt frühzeitig und habe dann bereits eine Position erreicht, von der aus ich dem Kunden in vielen Fragen – nicht nur zu meiner Kernkompetenz – aus dem vielseitigen Netzwerk büro-X.org weiterhelfen kann.

Wenn Sie Fragen zu dem Konzept haben, nehmen Sie gern direkt Kontakt mit mir auf

Mail: sb@buero-x.org
Tel. 02192-9189944

 

Eine gute und erfolgreiche Zeit wünscht
Stefan Bösebeck

Don’t mix your business …

Sb2015-NoMixBusiness-R1Ein Aufruf, fast ein Aufschrei ist dies, weil ich täglich sehe, wieviel Potenzial einfach liegen bleibt. Wir haben Berater/innen, die zwar ihr Geschäft bis zur Perfektion beherrschen, aber die Bedarfe ihrer Kunden nicht klar sehen. Um es an dieser Stelle für Berater/innen leichter zu machen, will ich das Zitat „Don’t mix your business.“ in diesem Beitrag näher erläutern. Seit vielen Jahren beschäftigen mich Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Dabei geht es immer um die Fragen, was etwas kostet und was es bringt. Weiterlesen

Kollege kommt gleich!

IMG_20140627_mirrorIch sitze im Café und möchte etwas bestellen. Eine Tasse Kaffee mit einem Stück Torte. Der Kellner fegt durch die Tische. Auf der einen Hand kunstvoll ein Tablett balancierend über den anderen Arm lässig ein weißes Tuch. Ich setze an und hebe meine Hand, fixiere dabei den Kellner. „Kollege kommt gleich“, höre ich noch als ich ihm nachschaue wie er im Café verschwindet.

Ich sitze bei einem Drucker und bespreche mit ihm die Gestaltung von Geschäftsdrucksachen.Ich meine natürlich denjenigen, der in einer Druckerei das Sagen hat.

Zum Abschluss des Gespräches frage ich noch: „Wann habe ich ihr Angebot?“ Woraufhin er mir versichert: „Noch bis zum Ende der Woche.“ Ich warte also. Das Ende der Woche ist längst vorbei, auch der Anfang der Folgewoche. Als ich mittwochs anrufe, versichert er mir wiederum: „Ist gleich fertig, geht ihnen gleich per Mail zu.“ Jetzt ist schon Freitag. Kein Angebot.

Man möge mir nachsehen, dass ich auf solchen Service keine Lust habe. Die einen nennen es vielleicht Berufskrankheit, andere können es verstehen.

Wenn Sie Lust auf guten Service haben und neue Ideen dazu gebrauchen können, dann nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf per mail an sb@buero-x.org oder schneller noch per Telefon 02192-9189944, mobil 0163-7436744.

Der Fisch stinkt …

In dem geflügelten Wort wird der Fisch mit einem Unternehmen verglichen. Man sagt, dass er vom Kopf her stinke und meint damit, die Führung eines Unternehmens sei verantwortlich dafür zu machen, wenn es nicht läuft.

Sardinen-R1Gebetsmühlenartig wird dieser Spruch unreflektiert wiederholt. Die Japaner haben da eine ganz besondere Sichtweise. Sie machen in erster Linie das System für Fehler verantwortlich. Der Fisch stinkt, weil der Fisch stinkt. Es ist nicht der Kopf, die Flossen oder sonst ein Teil. Wenn Fehler passieren, dann weil die Organisation Fehler zulässt.

Finden wir Lösungen, vermeiden wir Fehler. In diesem Sinn ist auch die Personalpolitik von Unternehmen nicht zielführend, Mitarbeiter auszutauschen und automatisch davon auszugehen, dass damit auch die Fehlleistungen der betreffenden Stelle mit dem Mitarbeiter gehen.

Leben Sie auch den Spruch „Der Fisch stinkt vom Kopf immer zuerst“?

Mit-dem-Mund-Werker

Vorab entschuldige ich mich bei allen Handwerkern und Bauleitern, die pünktlich, zuverlässig und mit hohem Service-Niveau tätig sind. Allen anderen widme ich die folgenden Gedanken:

Haben Sie sich schon einmal vorgestellt, wie ein Kunde sich fühlt, wenn er Sie beauftragt hat, viel Geld investiert und dann wochenlang auf einer unbewohnbaren Baustelle leben muss? Die Gesundheit leidet vielleicht, weil Ihr Kunde in feuchten Räumen leben muss. Haben Sie eine Ahnung davon, was es heisst, morgens aufzustehen, sich durch Möbelberge zu quälen, um sich Geschirr aus den Umzugskartons zu ziehen, nur weil Sie Ihre Terminzusage nicht eingehalten haben?

werkzeug-R1Ganz lustig wird es, wenn die „Dame des Hauses“ sich um die Handwerker kümmert, weil ihr Gatte das Geld verdienen muss, dass diese Monat für Monat verschlingen. Der guten Frau wird Kompetenz vorgegaukelt wohl wissend, dass der Pfusch aufgeflogen ist.

Ganz schlimm wird es, wenn Sie in Gruppen auftreten. Horden von „Handwerker-Gilden“, „Meinzelmännchen“ und „Hand-in-Hand-arbeitenden Werkern“ versprechen: „Wir arbeiten im Netzwerk, als Team. Reibungslos zusammen…“.  In den krassen Fällen passiert nur eines: Der Blinde empfiehlt den Lahmen, der Lahme den Tauben, der Taube den Ahnungslosen und so fort.

Wir sind Netzwerker. Unter dem Deckmantel des Netzwerkens verdecken wir aber nicht Inkompetenz und schleppen irgendwelche Halblinge durch, sondern achten ganz genau auf unsere Marke. Diese bildet sich ja aus der Teilleistung jedes einzelnen Teampartners. Qualität ist unser höchstes Gut, weil sich daraus unser Ruf bildet. Alles andere ist sinnlos.

Siegel kann sich jeder selbst malen, ein Logo ist schnell kreiert. Nachhaltig werden nur die Handwerker erfolgreich sein, die Qualität und Zuverlässigkeit zu Kundenzufriedenheit führen. Zum Glück gibt es auch solche und dann gibt es auch noch Bauleiter, die tun, wie sie heißen: sie leiten einen Bau.

Als Handwerker interesse an einem funktionierenden Netzwerk mit professionellem Empfehlungsmarketing? Gern mehr Infos auf Anfrage.

 

Ein Fenster geht auf …

… und bietet einen kleinen Blick auf das Netzwerk wie wir Netzwerken verstehen. Der Artikel auf business-netzwerk.com (hier) Kann natürlich nur einen ersten Eindruck vermitteln. Die Umsetzung ist wesentlich vielschichtiger und aufwändiger.

my-Story-Vertrauen-AnfangBesonders wichtig sind noch einmal folgende Punkte, die uns von anderen Netzwerken unterscheiden:

  1. die Hinwendung zu gemeinsamen, zusätzlichen Umsätzen – außerhalb des Netzwerkes (Umsatzorientierung)
  2. die Berücksichtigung und Pflege einer wirtschaftsethischen Haltung und
  3. die Entwicklung zu regionalen Strukturen (größere Kundennähe)

Deshalb geht mit dem Artikel auf business-netzwerk.com ein Fenster auf und damit den Blick frei auf die Lösungen, die wir für unsere Kunden getestet und entwickelt haben.

Die Thesen aus dem oben genannten Artikel:

  1. Empfehlen basiert auf Vertrauen
  2. Empfehlungsmarketing gehört zum Netzwerken
  3. Im Zentrum steht immer der Kundennutzen
  4. Mut zu teilen und den relevanten Markt vergrößern, führt zu mehr Erfolg.

Interessieren Sie sich für einen professionellen Netzwerkaufbau und wollen auch Sie davon profitieren empfohlen zu werden?

 

 

ISO 9001:2015 – die nächste Änderung kommt bestimmt

Die DIN EN ISO 9001 wird überarbeitet. Der aktuelle Stand 2008 unterschied sich von dem aus 2001 in nur wenigen Punkten. Die Veröffentlichung soll laut ISO-Arbeitsgruppe im letzten Quartal 2014 erfolgen.

Neuer Wein in alten Schläuchen?

weinprobe-online-02Welche Anforderungen die ISO 9001:2015 enthalten wird, ist schon „durchgesickert“. Es soll weitreichende strukturelle Veränderungen geben.

Seit 2012 müssen alle technischen Komitees bei der Entwicklung für Managementsystem-Normen dieselbe Struktur, Begriffe und Definitionen verwenden. Auch in der „neuen“ 9001 wird dieses Format umgesetzt.

Zehn.

  1. Anwendungsbereich
  2. Normative Verweisungen: Beide Abschnitte enthalten normspezifische Formulierungen; definieren Ziele.
  3. Begriffe und Definitionen: die wichtigsten der Anlage SL sowie für das Qualitätsmanagement-System (QMS)
  4. Umfeld der Organisation: Anforderungen zum Verständnis der Organisation, die das QMS umsetzt, Erwartungen der interessierten Kreise und den Anwendungsbereich des QMS.
  5. Leitung: Verpflichtung der obersten Leitung, die Leitlinien des QMS sowie organisationsinterne Funktionen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse.
  6. Planung: Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen, Ziele des QMS und Planungen, diese umzusetzen
  7. Unterstützung: Die notwendigen Ressourcen für das QMS, Kompetenz und Bewusstsein der Mitarbeiter, Kommunikation und dokumentierte Information
  8. Betrieb: Betriebliche Planung und Lenkung
  9. Leistungsbewertung: Überwachung, Messung, Analyse und Bewertung, internes Audit und Überprüfung durch die Leitungsebenen
  10. Verbesserung: Nichtkonformität, Korrekturmaßnahmen und ständige Verbesserung

Der Text ist nach der Anlage SL verbindlich und enthält einige Änderungen von Formulierungen. So ersetzt z. B. der Begriff „dokumentierte Information“ die bisherigen „Dokumentation“ und „Unterlagen“. Darüber hinaus gibt es keine besonderen Anforderungen an „vorbeugende Maßnahmen“. Die Norm stellt zwar klar, dass eines der Hauptziele jedes Managementsystems darin besteht, der Nichtkonformität vorzubeugen. Dennoch können „vorbeugende Maßnahmen“ auch in der endgültigen Version der ISO 9001:2015 noch enthalten sein.

Die Anlage SL schreibt vor, dass Organisationen ihre Risiken bestimmen müssen. Dies soll sicherstellen, dass ihr Managementsystem seine Ziele erreichen, unerwünschte Wirkungen verhindern oder verringern und die Prozesse ständig verbessern kann. Jede Norm für Managementsysteme kann ihre spezifischen Risiken definieren. Daher ist es durchaus möglich, dass auch die ISO 9001 Regeln bspw. zur Konformität von Produkten, Dienstleistungen oder zur Kundenzufriedenheit definiert.

Stand der Dinge

Mit heutigem Stand kann man mit Sicherheit voraussagen, welche zusätzlichen Inhalte die ISO 9001:2015 enthalten wird – inwieweit sich dies auf die vorhandenen Systeme auswirkt bleibt abzuwarten. Reine Spekulation. Ende 2014 (dem dem Schlussentwurf) werden voraussichtlich die Planungen für Prozess-/Verfahrensänderungen oder Übergangsregelungen für die Zertifizierung feststehen.

Keine Panik

Die ersten Stimmen werden laut. „Kollegen“ nehmen den Ball auf und die Neurevisionierung zum Anlass, um ihre Beratungsleistung zu platzieren. Aus eigener Erfahrung möchte ich den Tipp geben: halten Sie sich an Ihre Beraterin oder Berater und stellen Sie gemeinsam mit ihnen ein Konzept zur Anpassung auf, schnelle Entscheidungen kosten unnötig und sind nicht effektiv.