KLOPapier

Ich bin wichtig, ich bin beschäftigt.

Viele sind in sozialen Netzwerken organisiert. Wir kennen die intensiven Kontakte, die sich in der realen Welt fortsetzen. Und dann sind da noch die Kontakte, die sich wie Murmeltiere plötzlich aus ihrem Erdloch erheben, um zu sagen „Hey, ich bin noch da, war aber leider zu sehr beschäftigt. Wir sollten unseren Kontakt intensivieren. Melden Sie sich bei mir.“ Dazu fallen mir nur folgende Feststellungen ein:

  1. Ich bin selbst wichtig, selbst beschäftigt.
  2. Warum sollte ich mich melden? Hab selbst genug zu tun.
  3. Unser Kontakt war bisher dünn, er wird nicht dicker, wenn wir ihn breit treten und
  4. Ich laufe keinem hinterher.

Werdet endlich kompromissloser und lasst euch nicht so platt „einlullen“. Wenn jemand von seiner Idee überzeugt ist, wird er es zu vermitteln wissen. Die Murmeltiere sind nur Zeit-Diebe.

workshop für junge Mitarbeiter – Qualität eine Qual? Oder was?

Betriebe sind auf junge, engagierte Mitarbeiter angewiesen. Denn diese sind die Zukunft. Fatal, wenn Investitionen in einen Auszubildenden verloren gehen, weil dieser das Unternehmen verläßt, seine Ausbildung nicht oder mit schlechtem Ergebnis beendet. Bei einem Unternehmen – metallverarbeitende Industrie – haben Axel Maslock und ich einen workshop für junge Mitarbeiter gestaltet. Da wir um die Interessen der Unternehmen wissen, richtet sich dieser workshop selbstverständlich aus der individuellen Zielrichtung des Unternehmens auf die Jugendlichen und jungen Mitarbeiter. Jeden Tag kommen neue Anforderungen auf die jungen Menschen zu – von Kunden, Vorgesetzten und Kollegen. Qualität ist ein zentraler Begriff. Um so wichtiger ist es  die persönliche Situation der Mitarbeiter zu erkennen und die Reibungspunkte mit den Forderungen der Arbeitsumgebung zu identifizieren. Es sind sechs junge Leute, die vor uns sitzen. Unser Konzept ist auf Input angelegt und wir behalten mit diesem Ansatz recht. Die Ergebnisse und die selbstgewonnenen Erkenntnisse der Teilnehmer sind enorm und so individuell wie das workshop-Konzept. Jedes Unternehmen, das sich für die jungen Mitarbeiter interessiert und diese in die Unternehmensentwicklung aktiv einbinden will, kann sich gern direkt mit mir in Verbindung setzen. Der workshop ist auf Gruppen von 6 bis 10 Teilnehmer/innen ausgelegt und dauert ca. 3 Stunden.

Nach einem unverbindlichen und kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein genau auf Sie zugeschnittenes Angebot zur Personalentwicklung junger Mitarbeiter.

Webinar – umsonst!

KleingeldMüssen Webinare immer kostenlos sein? Nein. Die ganz Schlauen geben 90% Rabatt. Das hört sich besser an als kostenlos. Diese Webinare haben eines gemeinsam: das Webinar ist billig, der Veranstalter ist willig. Doch ganz ehrlich: warum sollte ich ein Webinar wahrnehmen, wenn schon der Veranstalter dem keinen Wert beimisst? Ich kann meine Zeit auch anderweitig verschwenden. Vor allem weiss ich doch, dass nichts kostenlos ist, umsonst schon eher – besonders wenn es um „business“ geht. Und ich weiss, dass diese unverbindlichen Angebote doch nur auf eines abzielen: meine Kontaktdaten, um mir ein Kostenpflichtiges danach anzubieten.

Schade, dass die Potenziale von webinaren, online-Seminaren auf diese Art und Weise so verramscht werden. Und wo sind die Mutigen, die sich trauen, für ihr Know-How Geld zu nehmen? Was meinen Sie dazu?

Beratung – nicht großspurig, nicht einspurig.

Beratung ‚mal anders. Wie soll das aussehen? Unternehmer sind grundsätzlich Fachleute auf ihrem Gebiet. Es steht keinem Berater zu, seinen Kunden fachlich in Frage zu stellen. Der Berater hat andere Aufgaben. Großspurigkeit ist dabei weder hilfreich noch notwendig.

Die Anforderungen an Beratung sind aber auch vielschichtiger geworden. Es genügt nicht mehr mit einem Thema beim Kunden „aufzulaufen“. Im Rahmen von Projekten treten viele Aufgaben auf. Management, Organisation, Teambildung, Werbung, Marketing. Die Lösung: nicht mit dem „Bauchladen“ antreten, sondern an geeigneten Stellen des Projektes an fachkundige Kollegen verweisen – so gewinne ich als Berater Vertrauen der Kunden in meine Kompetenz. Meine persönliche Lösung: die Arbeit mit Kollegen im Team ;-). Meine Arbeit für und im Beratungsnetzwerk büro-X.org Da treffe ich gute Kollegen. Da bewegen wir gemeinsam etwas.

Tod und Krankheit – wer vertritt Sie?

Besonders Einzelunternehmer trifft es hart, wenn der Chef nicht mehr in der Lage ist das Geschäft zu führen – oder zumindest ihre Angehörigen und Hinterbliebenen. Das Thema „Was ist, wenn der Chef ausfällt?“ gehen die wenigsten proaktiv an. Es ist unangenehm und wird gern weggeschoben.

Es ist nicht das erste Mal, dass mir dieses Thema im Rahmen einer Beratung unter die Hände kommt. Die Reaktionen der Chefs reichen von Abwinken, Bagatellisieren bis „Nach-mir-die-Sintflut“ – keine dieser Reaktionen wird dem Thema gerecht.

Stellen Sie sich vor: Sie sind weg. Was ist mit dem Geschäft – laufenden Aufträgen, abgeschlossenen Aufträgen, Mitarbeitern, Mietverpflichtungen, Verbindlichkeiten, Vollmachten? Es ist unverantwortlich, die Familie mit solchen Themen bewußt zu belasten, während Sie annehmen können, dass diese emotional schon belastet genug sind.

In Zusammenarbeit mit unseren Coaches im Netzwerk bearbeiten wir das Thema im Team mit der notwendigen Empathie. Wenn Sie nachdenklich geworden sind und gern dieses Thema professionell aufgreifen wollen, nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
Stefan Bösebeck, mail: sb@buero-X.org
Tel. 0163-7436744

Wege zum Glück – trägst du zum Bruttonationalglück bei?

Es gibt einfache Wahrheiten, die im Konzept des Buddhismus beschrieben werden. Alle Menschen wollen glücklich sein, alle Menschen wollen Unglück vermeiden – das gilt universell für alle Bereiche. Was sich angenehm anfühlt, führt zur Anhaftung, Unangenehmes führt zur Ablehnung. Gleichmut ist das Stichwort, dass hier fallen muss, um dieses Dilemma zu lösen.

Lebensumstände, die geeignet sind den Menschen aus seiner Mitte zu werfen, sind:

  • Gewinn und Verlust
  • Ehre und Verachtung
  • Lob und Tadel
  • Freude und Leid

Auf den Kontext wirtschaftlichen Lebens Bezug genommen stelle ich die Frage nach dem Beitrag zum Bruttonationalglück (BNG). Der Begriff stammt aus einem in den 70er Jahren geführten Interview mit Jigme Singye Wangchuck, dem König von Bhutan. Das BNG ist ein Konzept den Lebensstandard breiter zu definieren als ausschließlich durch monetäre Flüsse. Ziele und Kennzahlen sind entsprechend zu definieren. Beantworten Sie sich folgende Fragen selbst:

  1. Hat mein wirtschaftliches Verhalten direkt positiven Einfluss auf meine Geschäftspartner?
  2. Gibt es aufgrund meiner Geschäftstätigkeit indirekte positive Auswirkungen auf mein gesellschaftliches Umfeld?
  3. Unternehme ich alles, was möglich ist, um negative Auswirkungen meiner Geschäftstätigkeit zu minimieren?

Dies vielleicht als ein sanfter Einstieg in diese Thematik. Grundlegend bleibt die Aufgabe aus diesen eher theoretisch gestellten Fragen, konkrete Handlungsempfehlungen für eine ganzheitliche Umsetzung zu formulieren.

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Stefan Bösebeck, 31.03.2013

Das Tao des Managements – würdest du mit dir Geschäfte machen?

Sie haben richtig gelesen: „Würden Sie mit sich Geschäfte machen?“ Der einfachste Weg ganzheitlich zu wirtschaften ist: versetzen sie sich in die Lage ihres Geschäftspartners. Versuchen Sie sich selbst aus seiner Sicht zu betrachten und schließen sie mit dieser Empathie Verträge. Sie werden überrascht sein und ihre Geschäftspartner sind es auch. So gehe ich mit Lieferanten und Kunden um. Nicht der eigene Vorteil zählt, sondern der Vorteil beider Seiten aus einer Geschäftsverbindung. Dafür haben wir auch ein „neudeutsches Wort“ geprägt: win-win-Situation.

Überhaupt ist an dem Thema nichts Esoterisches. Viele der aus dem Daoismus stammenden Prinzipien sind allgemeingültig und durchaus „alltagstauglich“. Aus diesem Grund steige ich in das Thema genau von dieser Seite ein und zeige Verbindungen zu unserer eigenen Kultur des Wirtschaftens auf. daokonzept-Logo-150x150

 

Stefan Bösebeck, 30.03.2013

Das Tao des Managements, Wege zum Glück

Buddha_7Wer mich kennt, weiss, dass ich bereits seit meinem 18. Lebensjahr der fernöstlichen Philosophie des Taoismus und Buddhismus folge. Selbst nach über 25 Jahren gibt es immer wieder jeden Tag neu Lebensthemen, die noch nicht abgeschlossen sind. Lebenslanges Lernen. Jetzt ist es an der Zeit aus diesen Lebenserfahrungen Anregungen zu geben, die interessierten Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Organisationen in ihrer Entwicklung helfen. Das daokonzept beschreibt dieses Modell, das die Essenz aus der 25-jährigen Entwicklung meines Lebens zieht. Es gibt eine sehr persönliche, andere Sicht auf die Dinge im Arbeitsalltag und im privaten Bereich.

Der erste Beitrag zu diesem Thema mit dem Titel „Das Tao des Managements, Wege zum Glück“ spannt den Bogen über zwei fernöstliche Ansätze: dem Taoismus und dem Buddhismus. In meinem Leben habe ich aus beiden Blickrichtungen wertvolle Eindrücke sammeln können, die ich im daokonzept zusammenfasse. Darüber will ich in zwei weiteren Beiträgen berichten:

  1. Das Tao des Managements – würdest du mit dir Geschäfte machen?
  2. Wege zum Glück – trägst du zum Bruttonationalglück bei?daokonzept-Logo-150x150

 

Stefan Bösebeck, 30.03.2013

Kennt jemand einen Steuerberater?

Diese Frage ist durchaus ernst gemeint und basiert auf persönlicher Erfahrung – auch auf Erfahrung von Kollegen, Geschäftsfreunden. Als „Berater“ ist der Steuerberater irgendwie mein Kollege. Er unterscheidet sich aber grundlegend von Beraterkollegen, die zum Beispiel Organisations-, Unternehmens- und Marketingberatung anbieten. Ich spreche viel mit Kollegen – dafür ist das Netzwerk auch da – über ihre Dienstleister. „Welchen Rechtsanwalt hast du? Wer kümmert sich bei dir um Versicherung und Finanzen? Sind die gut?“ Beim Thema Steuerberater rollen Augen, ziehen sich Augenbrauen hoch und so mancher genervter Seufzer ertönt, bevor Anekdoten preisgegeben werden. Ohne diese im Einzelnen zu wiederholen: Zufriedenheit geht anders.

Wie in der Feuerzangenbowle frage ich mich: „Was is‘ denn ’ne Steuerberater? Da stellen wir uns einfach einmal ganz dumm. Ein Steuerberater ist ein schwarzer Kasten…“ Ja, und damit beginnt die Geschichte.

Berater. Da lugt das Wort „Rat“ verschmitzt vor. Nun ist der Rat nichts, das man neu erfinden müsste. Was ist also ein Rat? Konrad Dudens Nachfahren im Erklären sehen das so: Rat, der / Wortart: Substantiv, maskulin … Bedeutungen

  1. Empfehlung an jemanden (die man aufgrund eigener Erfahrungen, Kenntnisse oder ähnliches geben kann); Ratschlag
  2. (veraltend) Ausweg aus einer schwierigen Situation, Lösung[smöglichkeit] für ein schwieriges Problem

Warum also weiss der Duden vom Rat geben mehr als mancher Steuerberater? Meine Erfahrungen:

  1. Es wird gebucht, was kommt. Völlig gleich, ob ein Bewirtungsbeleg vollständig ist, ob eine Rechnung korrekt ist. In keinem Schritt der Buchung wird geprüft.
  2. Neuerungen auf dem Finanzmarkt werden ignoriert. Die Handhabung z.B. von elektronischen Rechnungen wird damit vereinfacht, dass auf Papierrechnungen verwiesen wird – von IT-Zeitalter, Informationszeitalter noch nichts gehört.
  3. Service-Wüste Steuerberatung? – Mitnichten. Die Wüste lebt. Der Service bei Steuerberatern: buchen, buchen, buchen. Rechnungen schreiben. Jahresabschluss. Jahresabschlussgespräch. Rechnungen schreiben.

Noch einmal: alles persönliche Erfahrung und die von Kollegen, Geschäftsfreunden und Bekannten (nicht, dass jemand sich noch angegriffen fühlt, weil er meint, er sei die rühmliche Ausnahme: dann herzlichen Glückwunsch, ich freue mich für ihre Kunden).