Netzwerken, wozu?

Hühnerhaufen-NetzwerkIn drei Jahren als Berater und Netzwerker fragt man sich hin und wieder, wo der Nutzen liegt. Auf die Frage: „Macht Netzwerken Sinn?“ würde fast jeder im ersten Augenblick sagen: „Natürlich, in jedem Fall.“ Doch wir müssen hier etwas unterscheiden: das was viele als Netzwerken bezeichnen, gleicht eher dem Herumstochern im Nebel und dem Ich-kenn-da-einen-der-weiß-da-was.
Wenn ich von Netzwerken spreche, dann meine ich damit professionelles Netzwerken und damit Netzwerken im B-to-B-Bereich. Die Frage muss also präzisiert werden. Und damit kommen wir zur Sinnfrage. Welche Ziele verfolge ich mit professionellem Netzwerken?

Es gibt universelle Rechte. Das Recht auf Freiheit. Da sind sich die meisten einig. Beim Recht auf Trinkwasser gibt es schon wirtschaftliche Interessen. Und bei Ideen, Geschäftskonzepten ist man sich scheinbar einig. Man teilt nicht komplett alles, weil man Angst hat in Zukunft nicht mehr genügend Umsatz, Gewinn zu haben. Meines Erachtens ist Netzwerken „open source“, das heisst, dass jeder und jedem die Möglichkeit eingeräumt werden sollte zu netzwerken. Das dies nicht ohne Regeln geht, versteht sich von selbst.

Das Netzwerken wie ich es verstehe, ist ein Mensch-zu-Mensch-Konzept. Es hilft über Vertrauen und Empfehlungen das Geschäft zu fördern. Darin liegt eine große Verantwortung. Ich netzwerke, weil ich gern mit Menschen zusammen arbeite. Dass ich freiberuflicher Berater bin, hat mich nicht davon abgehalten. Ich glaube auch, dass jede Beraterin, jeder Berater oder Dienstleister davon profitieren kann.

Aber eines muss zum Abschluss auch festgehalten werden: nicht jeder eignet sich dafür. Es gibt Menschen, die nie genug haben, Einzelkämpfer. Wir brauchen aber im Netzwerk keine „Kämpfer“. Wir suchen Menschen mit Teamgeist, mit der Fähigkeit sich in eine Gemeinschaft einzubringen – authentisch, kritisch, offen und direkt.

Michael Thode, Lösungsfabrik, hat es in seinem Blog-Beitrag so treffend beschrieben, warum für ihn das Netzwerk Sinn macht (Link zum Beitrag)

 

Bloß nicht verkaufen! Kunde droht mit Kaufabsicht!

the-shop-with-no-salesIch schlendere über die Messe. Stand reiht sich an Stand. An den Ständen sind Verkäufer, Frauen in Kostümen. In vielen Fällen schwer mit sich selbst beschäftigt oder mit ihren Kollegen und Kolleginnen. Natürlich möchte ich nicht bestürmt und genervt werden. Aber davon sind wir hier meilenweit entfernt – ich spüre förmlich, dass ich störe und niemand Interesse hat mich anzusprechen.

Messestände sind teuer. Der Aufwand immens. Warum haben Messe-Mitarbeiter kein Interesse daran zu präsentieren? Ich mache die Probe. Stelle mich an einen Stand, schaue mir die Produkte an und beobachte das Personal. Ich werde keines Blickes gewürdigt, nicht angesprochen. Ich gehe.

Danach sehe ich einen Stand, an dem zwei junge Damen sitzen. Beide sind in ihr Handy vertieft. Ein Anblick der Lust auf Konsum macht. Vielleicht sollte ich per Facebook anfragen, dann hole ich sie als Kunde wenigstens dort ab, wo sie sich gerade befinden.

Aber sollte es nicht gerade anders herum sein?

Wie man nicht netzwerkt

Direkt nach dem Webinar gab es die Quittung eines beleidigten Teilnehmers „Sie haben unser Netzwerk gar nicht genannt, dafür aber XING und facebook. Außerdem platzieren Sie unsere Logos nicht auf Ihrer Website. So will ich das nicht, vor allem so wie Sie bei uns Ihre Gruppen einstellen gefällt mir nicht. Und ich habe verstanden, dass Sie lieber Ihr eigenes Netzwerk nach vorne bringen, als dies gemeinsam mit uns zu tun. Wir können in den nächsten Tagen darüber telefonieren.“

Was danach folgte, spottet jeder Beschreibung.

Ich gehe also in meinen Account, um unsere Gruppe „Marktplatz“ zu löschen. Die gute Nachricht: brauche ich gar nicht mehr. Das hat der liebe Kollege gleich mit erledigt. Um es hier klar zu stellen: das ist so, als wenn facebook meint einfach eine Gruppe löschen zu müssen, nur weil ich nicht genug Werbung dafür mache.

Und nun? Nun ja, Erfahrungen sind dafür da, um gemacht zu werden. Dies war eine. Und zwar, wie man nicht netzwerkt. In unserem Netzwerk wird niemand gezwungen etwas zu tun. In unserem Netzwerk geht auch niemand ungefragt an die Kontakte des anderen. Bei uns ist das alles geregelt und sehr angenehm und wir haben ein klasse Team.

Dass der liebe Kollege von dem Webinar, das umfangreich unsere Art zu netzwerken beschrieben hat, nur durch die eigene Werbebrille gesehen hat, dass sein Netzwerk ungenannt geblieben ist, ist schade. Für ihn.

Ich lasse mich nicht vor irgendeinen (werblichen) Karren spannen. Auch nicht für eine im voraus gezahlte Jahresgebühr. Und wir lassen uns auch nicht vorschreiben, wie wir Empfehlungsmarketing betreiben, denn wenn wir etwas können, dann dies – und das neben unserem jeweiligen Kerngeschäft.

schrei-R2Ich bin nur froh, dass es jetzt aufgetreten ist und nicht, nachdem ich allen Partnern diese Plattform empfohlen habe. So ist der Schaden für uns begrenzt. Wie wir intern zu solchen „Netzwerkern“ stehen, kann sich jeder ausmalen.

Wer das war? Psst… wird natürlich nicht verraten ;-).

 

 

Der Schrei nach … Fixum

Schrei-nach-Fixum-R1Wer jetzt gemeint hat, dass der Satz mit „Freiheit“ weitergeht, irrt sich gewaltig. Was ich erleben darf, wenn Menschen das Wasser sprichwörtlich und im wirtschaftlichen Sinn tatsächlich bis zum Hals steht, ist irritierend (vorsichtig ausgedrückt).

Vielmehr erlebe ich, dass der Satz mit „Fixum“ fortgeführt wird. Und davon will ich eine kurze Geschichte erzählen.

Bei einem meiner Kunden läuft es wirtschaftlich im Moment nicht so gut. Wir sitzen also zusammen und überlegen uns Lösungen, denn das Problem ist bekannt. Wer mich kennt, weiß, dass ich bei gewöhnlichen Problemen ungewöhnliche Lösungen anbiete, weil nur so erfahrungsgemäß eine Veränderung herbeigeführt werden kann.

Er: „Herr Bösebeck, ich habe derzeitig einen Auftragseinbruch. Die laufenden Kosten fressen mich auf. Haben Sie eine Lösung, eine Anfrage oder einen Auftrag?“

Ich: „Ich überlege mir etwas.“ Und dann setzt sich die Kopfmaschine in Gang. Ich überlege hin und her. Und ich finde eine Lösung (welche tut hier nichts zur Sache)*.

Er: „Da hört sich gut an, mit welchen festen Umsätzen kann ich kurzfristig rechnen? Ich möchte noch im laufenden Monat eine Rechnung schreiben – besser ich hätte gleich einen regelmäßig laufenden Auftrag.“

Hä? Wie? Das sind die Momente, in denen mein Leben vor meinen Augen abläuft. Was ist falsch gelaufen in meinem Leben, dass ich den Eindruck vermittele, dass Merlin und Harry Potter im Vergleich zu mir Zauberlehrlinge seien? Ich will erläutern, wie meine Welt nach dieser Äußerung aussieht:

Ich lasse niemanden im Stich, der in meinem Team ist. Sein Problem ist mein Problem. Ganz persönlich. Bevor ich keine Lösung finde, habe ich so viele Optionen durchdacht, dass die Energie reichen würde eine mittelgroße Kleinstadt einen Monat lang zu erleuchten. Ich stoße Türen auf, sorge für Wege aus der Sackgasse.

Was ich nicht tue: ich trage niemanden auf meinen Schultern durch diese Türen und ich ziehe meine Grenze deutlich dort, wo wir das Feld der Vernunft verlassen. Selbstständig zu sein, heißt frei zu sein. Und das gilt für alle Seiten der Medaille.

Wir haben die Freiheit zu scheitern, die Freiheit jederzeit unser Schicksal in die Hand zu nehmen oder die Beine in die Hand zu nehmen und weg zu laufen. Und ich nehme mir die Freiheit zu sagen: Stop.

* ok, zu den Lösungen, die ich angeboten habe:

  1. zwei Kontakte, die zukünftig Beauftragungen auf Provisionsbasis nach sich ziehen – keine Investition, kein Risiko
  2. ein Geschäft – monatliche Investition 70,- EUR und folgendem Erfolgsversprechen: „Wenn du aktiv bist, das Geschäft einfach betreibst und nicht verkaufst, wirst du erfolgreich sein.“

 

Im Büro steht ein Pferd

Pferd-R1Seit Jahren befasse ich mich mit Mitarbeiterführung, mit Leadership. Im Rahmen von Management-Beratungen. Ich bin auch eher ein „bodenständiger Typ“, obwohl ich seit über 25 Jahren mich mit fernöstlicher Bewegungskunst (Taichi und Qigong) befasse und dies unterrichte.

Pferdekopf-R1Und jetzt „Horse Assisted Coaching“? Ja, genau: auf deutsch übersetzt könnte man sagen: Pferde-unterstütztes Coaching. Ach, ja. Meine anfängliche Skepsis, ein inneres Belächeln hat sich schnell verflüchtigt, nachdem ich die Trainerin und Coach Evelyne Hett kennengelernt habe. Eine Frau, die so gar nicht zu Räucherstäbchen und Klangschalen passt. Ich war also gespannt, als ich mich zum kostenlosen Probetraining auf Gut Langfort angemeldet hatte.
Wir wurden freundlich empfangen. „Sie möchten bestimmt zum „Horse Assisted Coaching“ von Frau Hett“, fragte uns eine junge Reiterin. Sie geleitete uns zu einem Longier-Paddock. Frau Hett und zwei andere Teilnehmerinnen waren schon da.

Im Paddock das Pferd. Groß. Es stand an der einen Seite und wartete wohl auf ein Zuckerstück als Belohnung (Wofür eigentlich?).

Pferdspot-R1 from Stefan Bösebeck on Vimeo.

(an dieser Stelle gibt es kein Video vom Training. Es ist immer ein ganz persönliches und individuelles Erlebnis. Die Menschen, die teilnehmen erhalten einen ganz besonderen Blick auf das Thema Mitarbeiterführung)

Nachdem die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingetroffen waren, ging es los. Plötzlich Glockenschlag. Das Pferd macht das, worauf es richtig Lust hat: es rennt kreuz und quer durch den Paddock. Es wird mir bewusst: wie wild und stark, voller Dynamik dieses Tier ist. Und das soll mir im Paddock folgen?

Trainerin und Coach, Evelyne Hett

Trainerin und Coach, Evelyne Hett

Der erste Teilnehmer wird von Frau Hett eingeladen. Er ist Berater für Qualitätsmanagement, Unternehmensberater. Gerd H. nimmt den Zügel und geht zielstrebig los (insgeheim klopfe ich ihm still auf die Schulter, bin beeindruckt). Frau Hett erklärt:“Das ist ihr Mitarbeiter. Er folgt ihnen.“ Plötzlich bleibt das Pferd stehen. Einfach so. Gerd H. dreht sich um, schaut das Tier an und zieht am Zügel. Nichts. Nicht einen Millimeter bewegt es sich. „Ihr Mitarbeiter möchte nicht mit Ihnen gehen“, wirft Frau Hett ein. „Was machen Sie jetzt?“. Gerd H.: „Ich ziehe ihn mit.“ Doch jeder derartige Versuch scheitert. Frau Hett nimmt eine gebeugte Haltung ein. Sie stapft durch den Sand und spricht: „Lieber Mitarbeiter, folge mir.“ Es sieht komisch aus, aber wir wissen sofort, was gemeint ist. Gerd H. auch: „Ich gehe gebückt. Unsicherheit drückt sich dadurch aus.“

Allein als Zuschauer begreife ich schon jetzt: Horse Assisted Coaching ist eine ernst zu nehmende Form des Coachings. Vor allem, wenn es gelingt, den Bogen ins Business zu schlagen.

Nach der Veranstaltung unterhalte ich mich noch mit Frau Hett (demnächst erscheint hierzu ein Interview). „Frau Hett, ganz toll, wie Sie immer wieder das Pferd und die Situation in die Business-Welt transferieren“, stelle ich fest. „Wissen Sie, Herr Bösebeck, darum geht es doch. Wir sind hier nicht auf dem Ponyhof – weder real noch im übertragenen Sinn. Ich hole die Unternehmer, Berater, Unternehmensberater und Mitarbeiter dort ab, wo sie sich im Geschäftsalltag bewegen.“ Sie lacht. „Und das hat nichts mit Räucherstäbchen zu tun. Ich bin stark mit dem Qualitätsmanagement verbunden und so nehme ich den Ansatz aus der 9001 und integriere ihn in das Coaching-Konzept“, fasst sie zusammen. Klasse, denke ich und freue mich, das Thema Horse Assisted Coaching weiterhin zu begleiten.

Als kleines Dankeschön für das kostenlose Probetraining empfehle ich gern die Kontor-Gruppe, Frau Evelyne Hett, und weise auf die Veranstaltungen hin. Wenn Sie die Gelegenheit haben, nehmen Sie sich die Zeit für sich und ihre Mitarbeiter.

logo KONTOR GRUPPE

 

 

 

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DAOKONZEPT – erster Ring

Einführung

Folie5Das DAOKONZEPT teilt sich in acht Ringe. Jeder Ring ist die Basis für den folgenden Ring und baut auf dem vorherigen Ring auf. Jeder Ring besteht aus vier Segmenten:

  • gesunder Körper
  • ausgeglichener Geist
  • Moral und Ethik
  • Exercises – Training

Es wichtig zu wissen: Das Konzept ist völlig frei von jeglichem Anspruch, einer Konfession, einem Glauben oder einer Ideologie zu folgen. Es ist nicht esoterisch,  sondern die Zusammenfassung aus mehr als 25 Jahren Erfahrung im Bereich work-life-Balance und sehr praxisnah und bodenständig angelegt.

Der erste Ring

DAOKonzept - erster RingAlles muss mit einem ersten Schritt beginnen. Vor diesem ersten Schritt hatten Sie die Erkenntnis, dass Sie sich auf den Weg machen müssen, um etwas in Ihrem Leben zu verändern. Das DAOKonzept unterstützt Sie dabei auf vielen Ebenen. Es ist ein strukturierter Ansatz, um Veränderungsprozesse im Leben einzuleiten.

Hilfsmittel

Nehmen Sie einen Stift und einen Notizblock. Lassen Sie beides zu Ihrem ständigen Begleiter werden. Das Notizbuch sollte klein und handlich sein.

Exercises / Übungen im ersten Ring

Regulationsübungen / Regulations

Sie lernen einfache Übungen kennen. Diese helfen Ihren Körper, Ihren Geist und Ihre Atmung zu regulieren. Zu den Übungen im ersten Ring gehören Übungen in Ruhe und Bewegung, die einfach und von jeder und jedem umgesetzt werden können. Sie brauchen keine weiteren Hilfsmittel. Nur bequeme, lockere Kleidung und einen Ort, an dem Sie ungestört üben können – mehr nicht.

Gesunder Körper

Was macht einen gesunden Körper aus? Zum einen eine gesunde Ernährung, zum anderen gesunde Bewegung. Auch hier sind es am Anfang die einfach umzusetzenden Tipps, die Sie nutzen. Ernährungs- und Bewegungsexperten helfen Ihnen dabei.

Ausgeglichener Geist

Bereits bei den Regulationsübungen beruhigen wir die Gedanken. Wir vertiefen diese Erfahrung mit zusätzlichen Übungen in Ruhe. Meditieren ist besser als „nur ‚rumsitzen“, denn damit werden Sie sich erst bewusst, wieviele Gedanken in Ihrem Kopf permanent „wie eine Wilde Horde Affen“ kreisen.

Moral & Ethik

Wir kennen den Begriff der „gesunden Lebenseinstellung“. Leben wir nach allgemein gültigen moralischen und ethischen Normen bilden wir mit anderen Menschen ein harmonisches Ganzes. Wir werden mit anderen, die ähnlich denken und empfinden wie wir, zu einer echten Gemeinschaft. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit Begriffen wie Neid, Missgunst und Konkurrenz einerseits und Fairness, Offenheit und Vertrauen andererseits. Diese Begriffe werden sich wie rote Fäden durch unser privates und berufliches Leben ziehen und  es positiv verändern.

Hilfreich ist es das Modell des DAO hinzuzunehmen. Noch einmal: Es ist an keine Konfession, an keinen Glauben gebunden und universell einsetzbar.

Wenn Ihnen das Konzept bis hierher gefallen hat, freue ich mich, wenn Sie es mit anderen teilen.

DAOmanagement

daokonzept-LogoUnsere Welt verändert sich ständig mit wachsender Geschwindigkeit. Der technologische Fortschritt ist ein Fingerabdruck von dem, was um uns herum passiert.

Sind wir bereit für Veränderung? Wie flexibel reagieren wir auf neuartige Anforderungen? Und wie beweglich ist die Organisation, in der wir arbeiten?

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“

Überall begegnet er uns. Anpassungsfähigkeit entscheidet darüber, wie erfolgreich ein Unternehmen zukünftig sein wird. Deshalb ist die Entscheidung heute für die Entwicklung einer Changeability eine Entscheidung, ob Kunden weiterhin begeistert werden.

Das DAOmanagement greift dies auf. Für Management, Führungskräfte und Unternehmer bietet es Anregungen und Tipps. Es bezieht sich auf die Grundlagen des DAOKONZEPTES. Dieses befasst sich mit einer gesunden work-life-balance und soll Führungskräfte in die Lage versetzen, mehr Energie für die anstehenden Aufgaben aufzubringen. Vitalität, Wohlbefinden und geistige wie körperliche Flexibilität gehören ebenso dazu.

Das DAOKONZEPT habe ich aus mehr als 25 Jahren Erfahrung im work-life-balance entwickelt.

Haben Sie Fragen zum DAOmanagement oder DAOKONZEPT?

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Inspiration für jeden Tag

Slideshow mit Zitaten und Sprüchen von Stefan Bösebeck:

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Haben Sie Fragen zum Thema? Gern:

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Von der Natur lernen.

Bionik. Was in der Technik schon längst zur Wissenschaft erhoben worden ist, kann auch für andere Lebensbereiche erschlossen werden. Bionik beschäftigt sich damit, Erkenntnisse zu Naturvorgängen in technische Lösungen umzusetzen.

Mutschler schrieb in seiner „Naturphilosophie“ ( … ), dass der Bionik die Annahme zugrunde liegt, dass die belebte Natur durch evolutionäre Prozesse optimierte Strukturen und Prozesse entwickelt, von denen der Mensch lernen kann

Pusteblume-R1Dieses Prinzip kann auch auf das Geschäft übertragen werden. Schauen wir uns beispielsweise die nebenstehende Pflanze an. Ihre ganze Kraft steckt sie in die Ausbildung von Samen, um sich fortzupflanzen. Mit dem Wind werden die Samen verteilt und so entstehen neue Pflanzen.

Diesem Prinzip folgt das Netzwerken. Eine Idee, eine Vision wird von einem Team entwickelt und dann verbreitet. Wir gehen davon aus, dass unsere gemeinsame Basis ausreicht, dass wir alle zufriedenstellende Geschäfte tätigen.

Apfelbaum-0001Oder schauen wir uns diesen Baum an: Unten die Wurzeln greifen fest in den Untergrund. Der Stamm ist stark und fest. Der Kronenbereich wiederum ist grün, jung und die Äste sind flexibel und geben dem Wind nach und brechen auch nicht, wenn die Äpfel für zusätzliches Gewicht sorgen. Eine Organisation, die natürlich gewachsen ist, in der Basis stabil und die nötige Beweglichkeit beweist, sich ändernden Gegebenheiten anzupassen, wird wachsen.

mohnbluete-nahWerbung in der Natur? Finden wir besonders zu dieser Jahreszeit an allen Ecken. In der Natur wird Aufmerksamkeit erzeugt. In dem nebenstehenden Beispiel wirbt die Mohnblüte mit einer auffälligen Farbe. Es ist eine Werbung, die man nicht übersehen kann – zumindest wenn man offenen Auges durch die Felder streift. Bezogen auf das Netzwerken heißt dies, das wir Aufmerksamkeit erzeugen und dabei die Menschen abholen, die sehen wollen.

Hund-0001Hunde fokussieren ganz genau. Es gibt im Grunde genommen nur das eine, was sie wollen, wenn sie etwas wollen. Dieses Glück haben wir bei den meisten Besuchern unserer Webseiten und Interessenten nicht. Aber sind wir selbst auf unser Ziel fokussiert, das wir erreichen möchten? Oder geben wir nicht oft genug zu schnell auf und versuchen lieber etwas Neues, statt weiterzuentwickeln und zu verbessern?

Raupe-0001Stabilität und Verlässlichkeit gehören zu einem erfolgreichen Geschäft. Aber auch Veränderung, Wandel und Anpassung. Die Raupe macht es vor. Nach der Verpuppung ist sie in der Lage ihre komplette Gestalt zu verändern. Während sie als Raupe Blätter frisst und wächst, ernährt sich sich als Schmetterling vom Nektar und pflanzt sich fort. Auf diese Weise müssen wir als Netzwerk auch den natürlichen Entwicklungsschritten einer Organisation folgen, wenn wir langfristig Erfolg haben möchten. Die ersten Jahre sind gekennzeichnet von Entwicklung, Wachstum und der Positionierung auf dem Markt. In dieser Zeit werden die ersten Anlagen für erfolgreiche Tools, Lösungen und Konzepte festgelegt. Dann folgt eine Phase, in der diese eingesetzt und angewendet werden.

Dies sind nur einige ganz einfache Beispiele, wie natürliches Wachstum funktioniert. Besonders wichtig ist bei allem, dass wir uns bewusst sind, dass sich alles in einem gesunden Gleichgewicht verhalten muss. Wenn ich zuviel will, zuviel nehme und zu stark wachse, ist das nicht von langer Dauer.

daokonzept-Logo

Fragen und Anregungen zum DAOKONZEPT?

 

Nett ist zuwenig

Employer Branding ist der Begriff für Arbeitgebermarke. Was ist damit gemeint? Darüber gibt es Bücher. Sehr viele sogar. Es scheint einen Bedarf zu geben, Menschen erklären zu müssen, was es bedeutet, für Mitarbeiter attraktiv zu sein. Das will ich an dieser Stelle nicht breit treten.

An der folgenden Geschichte wird deutlich, was „Arbeitgebermarke“ in Wirklichkeit bedeutet. Die schlechte Nachricht: nicht jeder kann es. Die gute: aber jeder kann es lernen.

Derzeitig ist ganz Deutschland im WM-Fieber. Die Nationalmannschaft hat es bis ins Finale geschafft. Artikel, Berichte im Fernsehen darüber, was Arbeitnehmer dürfen und welche Folgen das hat, gibt es auch zuhauf. Zu spät kommen? Nein. Müde zur Arbeit kommen? Ja. Während der Arbeitszeit Spiele im Fernsehen schauen? Nein, zumindest, wenn der Chef es nicht erlaubt.

Es geht auch anders

Werner Deck schrieb auf facebook:

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Daneben ergänzte er die Nachricht, die er zuvor an seine Mitarbeiter geschickt hatte:

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An dieser Stelle könnte der Artikel bereits mit den Worten schließen: So geht Arbeitgebermarke. Ich möchte aber noch etwas hinzufügen, weil ich es als etwas ganz Besonderes empfinde.

Aus Sicht der Mitarbeiter

Anerkennung. Absolute Empathie. Der Chef hat sich in die Erlebniswelt der Mitarbeiter hineingedacht und ist einen Schritt auf diese Erlebniswelt zugegangen. Sie erfahren große Wertschätzung und müssen nicht müde zur Arbeit kommen. Ein wahnsinniger Motivationsschub.

Aus Sicht des Chefs

Werner Deck wird selbst das Spiel genießen. Es wird ganz deutlich: hier ist es keine Kopfgeburt, sondern eine Herzensangelegenheit. Das wirkt. Und vor allem: das wirkt tiefer und besser, als wenn irgendein Berater zu Herrn Deck gesagt hätte: „Machen ’s mal was Nettes. Nett kommt immer gut – vor allem ist das gut für Ihre Arbeitgebermarke.“ Es ist absolut authentisch. Und hier noch einmal der Hinweis zu der schlechten Nachricht zu Anfang: nicht jeder kann das. Aber mit einer besonderen Einstellung – und die können Führungskräfte entwickeln – zu ihren Mitarbeitern, zum Arbeitsbegriff und zum Leben an sich, ist dies für jeden möglich.

Aus Sicht der Kunden

Einige Kunden werden warten müssen. Einige Kunden werden froh sein, dass das fleißige Team von Werner Deck nicht so früh auf der Matte steht. Ich kenne Herrn Werner Deck nicht persönlich. Er zählt aber seit längerem zu meinen facebook-Kontakten und ich lese viel von ihm. Ich lehne mich einmal aus dem Fenster: Werner Deck hat die Kunden, die ihn verdienen und umgekehrt. Das sind Kunden, die ihn als Person schätzen, die seine Firma als Dienstleister schätzen. 

Aus Sicht der Firma

Ich will die Firma selbst nicht vergessen. Eine Firma ist kein Gebäude, kein leeres Ding. Es ist bestenfalls so etwas wie ein Organismus. Und wie ein Organismus kann mehr oder weniger Leben darin stecken, kann sie gesund sein oder krank. Es sind immer die Menschen, die eine Firma ausmachen. 

Fazit:

Nett reicht nicht für eine authentische Arbeitgebermarke.

Danke

Einen herzlichen Dank an Werner Deck, dass ich seinen persönlichen Post verwenden durfte. Gern empfehle ich

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