Sideline, Crossline, allein

Auch Du bist ein kranker Milgram-Frosch.

Sei dir dessen bewusst: auch Du bist ein kranker Milgram-Frosch!!!

Was soll das sein? Ein kranker Milgram-Frosch. Die gute Nachricht: den Begriff gibt es sonst nicht, nur hier. Die schlechte: was dahinter steckt, gibt es sehr wohl. Und es ist bitter und du kannst nicht verhindern, dass du (zumindest teilweise) dazugehörst. Deshalb ist es wichtig: sei Dir dessen bewusst!!!

Am Anfang ist der Frosch

Viele kennen die Geschichte vom Frosch und dem kochenden Wasser im Topf. Für diejenigen, die noch nichts davon gehört haben, gibt es eine Kurzfassung: Ein Frosch, der in einen Topf mit kochendem Wasser gesetzt wird, springt heraus. Setzt man den Frosch in kaltes Wasser und erhitzt es langsam, dann bleibt er im Wasser – auch wenn es kocht. Diese Geschichte ist grausam – zumindest für den Frosch. Damit wird auch verklärt, was dies mit uns Menschen zu tun hat. Nämlich: erleiden wir einen Schock, eine katastrophale Wendung in unserem Leben, bewegen wir uns (oder erleiden eine Starre). Wenn sich unsere Lebensverhältnisse aber langsam verändern, schleichend. Dann bemerken wir es erst einmal nicht.

Schon 70% Gesundheit verloren??

Dr. Spitzbart hat in einem seiner Vorträge einmal folgende These aufgestellt: Wir können 70% unserer Gesundheit verlieren und merken nichts. Dann – ganz plötzlich – sind wir nicht nur krank, sondern fühlen uns auch so. Warum sorgen wir nicht bereits vor, solange es uns noch (relativ) gut geht? Wir bemerken es nicht und durchlaufen den gleichen schleichenden Prozess.

Milgram ist keine Frischkäse

Das Milgram-Experiment diente dazu die Verbrechen der Nationalsozialisten zu verstehen. Wie konnten Menschen foltern? Anderen Menschen auf Befehl Schmerzen zufügen? Dieser Frage ging Stanley Milgram an der renommierten Yale-University 1961 nach. Einen BBC-Bericht habe ich einmal beigefügt.

Die Wissenschaftler glaubten vor dem Experiment, dass vielleicht 1% der Probanden auf Geheiß einem anderen Menschen Schmerzen zufügen würden. Sie irrten sich … aber sieh selbst.

Und was hat das mit Dir zu tun??

Sie Dir bewusst, dass bereits kleine Veränderungen in Deinem Leben Dich in eine Richtung bringen können, die Dir nicht gut tun. Laotse hat einmal geschrieben: „Die großen Dinge beginnen im Kleinen.“ Nicht  darauf zu reagieren, kann sich zu einem späteren Zeitpunkt zu einer richtig großen Katastrophe entwickeln. Deshalb achte möglichst auf die ersten Anzeichen.

Bewusstsein und Bauchgefühl

Nutze Dein Bauchgefühl, Deine Intuition. Und wenn Du meinst, dass dies Deine schwache Seite ist, kannst du diese mit den richtigen Techniken entwickeln. Werde Dir auch dessen bewusst. Das ist bereits der erste Schritt, um Dich von diesem scheinbaren Automatismus zu lösen. Dann wirst Du zukünftig kleinere Anzeichen geschickt für Dich nutzen und Deine persönliche Entwicklung geht in die richtige Richtung.

Glaubst Du noch daran, dass Du etwas verändern kannst? Glaubst Du, dass Du den Unterschied machst?

Ja. Du kannst etwas verändern. Für Dich und Deine Umwelt. Und wenn jede/r diese Veränderungen wahrnimmt und seinem Leben eine positive Richtung gibt, ändert sich für alle etwas. Du machst einen Unterschied.

„Der Mann mit den Bäumen“ ist eine Geschichte, die genau das zeigt: ein einzelner Mann bewegt viel, wenn er beharrlich und unermüdlich an seiner Vision arbeitet.

DAOKONZEPT

daokonzept-LogoMit dem DAOKONZEPT entwickelst Du Deine Intuition, erkennst schneller Signale in Deinem Leben und lernst, eine positive Richtung für Dich zu finden. Im Daokonzept verbinden wir unterschiedliche Modelle, die alle Lebensbereiche erfassen. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, folge im Internet dem Hashtag

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Die Welt ist ein Karton – neun von zehn Menschen bemerken es nicht.

Living in a box

In den 80er Jahren gab es diese Popband aus Großbrittanien. Ein Sänger/Gitarrist, ein Schlagzeuger und ein Keyboarder. Vielleicht klingt es dem einen oder anderen noch im Ohr „We are living in a box“ (Link). Die leichtfüßige Tanzmusik täuscht ein wenig über das Disaster hinweg, in dem neun von zehn Menschen stecken.

Festgemauert in der Erden

…steht die Form aus Lehm gebrannt. Wer kennt noch aus alten Schultagen „Das Lied von der Glocke“ von Schiller? Genauso festgemauert sind unsere Einstellungen, unsere Sicht auf die Dinge. Es kann einfach nichts anders werden, wenn wir unsere Form zu denken nicht ändern. Auch wenn wir es nicht glauben möchten: jede und jeder hat seine ganz persönliche Form in seinem Karton zu leben und hält diese auch noch für richtig.

Sie sind gekündigt

Vielleicht kennen Sie aus den amerikanischen Filmen die Szene, in der einer Frau oder einem Mann gekündigt wurde. Die Entlassenen räumen die persönlichen Dingen aus Ihren Schreibtisch in einen Karton und müssen sofort die Firma verlassen. Das Leben kündigt uns auch manchmal. Der liebgewonnene (Arbeits)Platz muss geräumt werden und wir sind gezwungen einen Karton zu packen mit den Dingen, die uns persönlich wichtig sind. Sie nehmen ein paar Dinge mit auf Ihrer Reise. Doch welche?

Eine volle Tasse Tee kann niemand füllen*

Bevor Sie sich diese Frage stellen, gehen Sie besser einen Schritt zurück. Stellen Sie sich vor: Der Karton, in den Sie alles packen möchten, ist bereits voll. Er ist schwer. Wovon würden Sie sich als Erstes trennen, um Platz für Neues zu schaffen? Also trennen wir uns erst von einigen Dingen, bevor wir etwas Neues beginnen.

*Im fernen China fragte ein junger Mann seinen Meister, was er tun könne, um noch besser zu werden. Der Meister bot dem jungen Mann eine Tasse Tee an und fing an einzugießen. Er sagte nichts. Der junge Mann fragte erneut:“Meister, was kann ich tun, um noch besser zu werden?“ Während dessen füllte sich die Tasse mit Tee. Als sie voll war, lief der Tee an ihr herunter und der junge Mann zog die Tasse blitzschnell zurück. Die Chinesen sagen: „Eine Tasse, die voll ist, kann niemand füllen.“

Erst hinaus und dann hinein

Entscheiden Sie sich bewusst, wovon Sie sich trennen möchten. Dazu ist es notwendig, dass Sie wissen, woran Sie hängen. Stellen Sie in Gedanken Ihren Lebenskarton vor sich hin. Öffnen Sie ihn. Was sehen Sie als erstes? Ein Haus, ein Auto, vielleicht ein Boot. Sie sehen Ihre Wohnung, mit allen Möbeln darin. Bilder, die Küche. Wenn Sie etwas tiefer kramen, dann finden Sie die Menschen, mit denen Sie zu tun haben darin. Noch tiefer vielleicht Bilder von Menschen, die in ihrem Leben einmal eine Rolle gespielt haben. Dann am Grund des Kartons Erinnerungen, Ereignisse und Erlebnisse. Der Karton ist randvoll. Was nehmen Sie heraus, wovon sind Sie bereit sich zu trennen? Seien Sie sich dessen gewiss: zuerst muss Platz geschaffen werden.

Angst sich zu trennen

Wir haben Angst vor der Leere. Was ist, wenn wir uns von Dingen trennen, die wir vielleicht in Zukunft irgendwann einmal gebrauchen können? Was ist, wenn wir auf einmal allein sind und danach nichts mehr kommt? Was, wenn uns die Anerkennung versagt wird, weil wir uns für einen neuen, spannenden Weg entschieden haben?

Vorbilder

Die anderen machen es genauso. Stimmt. Es gibt Dinge, die für den einzelnen gut sind, weil eine Herde anderer sie genauso machen. Das eigene Lebenskonzept gehört nicht dazu. Vorbilder sind nur Bilder. Ein zweidimensionaler Abklatsch eines Lebens, das viel bunter, interessanter und reichhaltiger sein kann, wenn wir ihn als das betrachten was er ist: ein Bild. Welche Leitlinien können wir zur Unterstützung wählen?

Leitlinien

Erfahrungen von Mentoren – von Menschen, die sich dem Thema intensiv gewidmet haben – sind sehr hilfreich. Müssen aber mit einer Portion gesunder Skepsis genommen werden. Ein Streifzug durch Philosophie, Religion, Ethik und andere Wissenschaften bringt oftmals mehr Verwirrung als Klarheit. An dieser Stelle ein kleiner Tipp: Kopf raus aus dem Karton und mit dem Bauch „denken“. Wenn wir etwas hören oder lesen, klingt in uns Ablehnung oder Zustimmung.

Ein Weg

Ein möglicher Weg ist das DAOKONZEPT. Mit diesem Ansatz entwickeln Sie sich ganzheitlich.

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Mut zur Veränderung

Haben Sie den Mut zur Veränderung? Dann habe ich für Sie eine gute Nachricht: Es gibt nichts Verlässlicheres als die Veränderung, denn eines ist sicher: Dinge werden sich verändern, Menschen werden sich ändern und allgemein die Anforderungen, die sich in Ihrem Leben stellen, werden sich ändern. Jetzt gilt es sich darauf einzustellen und die festgefahrenen Denkgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen.

Und jetzt: das Wetter

„In der Akquise nehmen Jäger die Witterung der Kunden auf, während Farmer sich der Witterung entsprechend verhalten.“

Ebbe in der Tasche

Jeder kennt das. Umsätze blabakus_150x113eiben aus. Neukunden fehlen und in schweren Zeiten haben Stammkunden die Zwiebel im Portmonaie oder den Igel in der Tasche. Es wird weniger ausgegeben, angelegt und umgesetzt. Vorgeschoben wird alles, was man nicht selbst zu verantworten hat: der Markt, die Konkurrenz, nicht zuletzt die Kunden selbst. Da kommt früher oder später ein findiger Vertriebsmensch auf die Idee: mehr Vertrieb machen, mehr Kontakte machen! Er erzählt vom Gesetz der großen Zahl, vom „Je mehr, desto besser“ und hat die Zuversicht, dass er bei dieser Vorgehensweise sein Fixum wert ist und darüber hinaus eine saftige Provision mehr als verdient. Kaltakquise macht ihm rein gar nichts aus. Seine Haut ist vom permanenten Gegenwind aus „Nein, brauchen wir nicht“ oder „Kein Interesse“ braun gegerbt und er hinterlässt eine Spur der vertrieblichen Verwüstung mit Menschen, die beim nächsten Anrufer noch genervter reagieren.

Kalt erwischt und Pech gehabt

Kaltakquise meint den Kontakt mit völlig Fremden. Einfach anrufen, möglichst einen Entscheider an die Strippe bekommen, um das eigene Angebot platzieren zu können, einen Termin zu ergattern oder zumindest die Zusage dem Gesprächpartner abringen, dass man noch einmal anrufen darf. An dieser Stelle kommt meist die Diskussion, man dürfe doch im Business-Bereich anrufen, wenn man als Anrufer davon ausgehen darf, dass das Angebot für den Angerufenen interessant sein könnte (wer hat sich soetwas nur ausgedacht). Ich würde keinen Rechtsanwalt anrufen, um ihm Arbeitshandschuhe anzubieten. Toner für Laserdrucker würde ich ihm auch nicht offerieren. Die Rechnung kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit, weil sich der Angerufene doch in seiner Arbeit gestört fühlt. Es macht auf lange Sicht keinen Unterschied, ob die Ansprache professionell oder unprofessionell ist. Das Gesetz der großen Zahl gilt eben auch hier: irgendwann stoßen unsere Vertriebsmenschen auf den einen, der seinem Unmut mit einer Unterlassungserklärung und einer Rechtanwaltsrechnung Luft macht. Pech gehabt oder kann man nicht den Wetterumschwung am Horizont vorhersehen?

Es droht eine Kaltfront

Je mächtiger die Kaltfront sich vor uns auftürmt, um so mehr Radiatoren zur Aufwärmung unserer kalten Kontakte stellen wir raus. Die Energie, die so sprichwörtlich verbrannt wird, führt eigenartigerweise nicht zu einer Erwärmung des Klimas, sondern beschleunigt nur seine Abkühlung (das soll mir ein Meteologe oder Physiker erklären). Der Gesetzgeber springt den Genervten und Gebeutelten herbei. Die einen können darüber jammern, weil sie in ihrer Ideenlosigkeit nichts anderes zustande bringen, als die alten Pfade noch weiter auszutreten. Die anderen mögen darüber jubeln, weil sie nicht mehr so häufig angerufen oder angesprochen werden. Fatal wird das Ganze, wenn beide Gruppen zu einer verschmelzen und die Angerufenen feststellen müssen: „Eigentlich möchten wir auch kalt akquirieren.“ Ich höre schon: Werbung ist auch Information. Ganz kluge Köpfe nehmen unter dem Deckmantel der Information, einer Umfrage oder ähnlichem Kontakt auf, um dann den Interessenten geschickt auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen. Widerlich. Ehrlichkeit gehört auch in die Werbung. Wenn Sie also anrufen, dann sagen Sie doch: „Guten Tag, ich möchte etwas verkaufen.“ Die entsprechende Antwort werden Sie erhalten. Es bläst ein kräftiger Gegenwind. Doch was tun?

Mit Gegenwind rechnen und kreuzen

Ich bin kein Segler, weiß aber trotzdem, dass Segelboote trotz Gegenwind irgendwann dorthin gelangen, wo der Kapitän hinsegeln möchte. Wie das genau funktioniert mit dem Kreuzen sollen die Segelkundigen erklären. Wichtig ist: der Gegenwind lässt sich nutzen, um gegen den Wind zum Ziel zu gelangen. Wir müssen unsere Art zum Erfolg zu segeln verändern. Diejenigen, die nur mit dem Wind segeln, werden überall hingelangen – nur nicht dort, wo sie hin wollen. Wie kommen wir ans Ziel?

Den warmen Markt erobern

Als die Spanier die neue Welt eroberte, kamen sie mit Glasperlen. Die Kundschaft war begeistert. Und folglich waren sie erfolgreich. Dies ist jetzt mehr als 500 Jahre her und immer noch meinen einige, sie könnten einfach so am Strand landen und Glasperlen auspacken. Mit Bling-Bling und schillernder Rüstung lockt man heute keinen Häuptling hinter dem Ofen hervor. Der Interessent muss bereits wissen und damit einverstanden sein, dass wir ihn kontaktieren. Hier müssen wir ausschließlich mit professionellem Empfehlungsmarketing arbeiten.

Heiter bis wolkig

Die Aussichten sind heiter bis wolkig. Die einen belächeln, was sie nicht verstehen, die  andere vermuten dahinter eine verdeckte Verkaufsstrategie. Beide übersehen, was wirklich dahinter steckt: ungeahntes Potenzial und die Chance, fair und offen miteinander umzugehen und dabei gemeinsam Erfolg zu haben. Ja, gemeinsam Erfolg zu haben. Wenn wir echte Lösungen haben, die dem Interessenten aus einer misslichen Lage helfen, dann wird er geneigt sein unserer Vorstellung zuzuhören. Entscheiden muss er selbst. Niemand will gedrängt werden. Das Thema ist nicht verkaufen, sondern informieren. Bedeutet ein NEIN „Ich habe noch nicht alle Informationen, um Ja zu sagen.“? Oder kann es nicht auch bedeuten: „Deine Lösung passt nicht zu meinem Problem.“ Pech, wenn ich jetzt nur eine Lösung in meinem Rucksack habe.

In unserem Rucksack haben wir eine Vielzahl von Lösungen. Wir treffen nur auf Menschen, die wissen, dass wir sie ansprechen. Im Netzwerk haben wir die Strukturen geschaffen, um das zu tun – ganz einfach, ohne Vertriebsdruck und ohne Eile. Denn wir wissen, dass die günstige Gelegenheit kommt. Und dann greifen wir in unseren Rucksack und fischen die optimale Lösung heraus. Jeder unserer Partner bekommt einen solchen Rucksack und darf sich daraus bedienen.

Wollen Sie den nächsten Rucksack aufschnallen und Ihren Kunden etwas Besonderes bieten?

 

 

Der Kellner lächelt triumphierend: „Kännchen kostet doppelt“

Frieren in der Wüste

Heute setze ich mich in ein Cafe, weil ich auf meine Frau warten muss. Die Zeit möchte ich mit einem Kaffee überbrücken. Nachdem ich meine Jacke ausgezogen habe, weht mir der kalte Wind der Wüste ins Gesicht. Der Kellner hat mich entdeckt – keine Leistung bei nur drei anderen Gästen – und kommt auf mich zu. „Was darf es sein?“, fragt er. „Ich hätte gern einen Kaffee. Haben Sie auch große Tassen?“ (hier sagt man: einen Pott). Er antwortet: „Nein, nur Kännchen.“ Da zucke ich schon zusammen, weil das Wort Kännchen durch die Formulierung „Draußen nur Kännchen“ mir scheinbar suggeriert, dass man ein Kännchen mit Kaffee im Cafe nur draußen trinkt. Schnell verwerfe ich diesen Gedanken wieder und frage: „Was kostet denn ein Kännchen?“

Hühnersuppe auf Papier

Der Kellner setzt sein strahlendstes Lächeln auf und entgegnet mir: „Das Doppelte. Es sind nämlich zwei Tassen Kaffee in einem Kännchen.“ Er schaut mich an, ob ich nun auch ein Kännchen bestellen müsste. Ich denke bei mir: „Freundchen, wenn Du mir nicht meine Frage beantwortest, sollst du mich kennen lernen.“

kaennchen-doppelt-R1„Ich nehme eine Tasse Kaffee“, antworte ich folglich. Und ich meine zu sehen wie der Kellner im Umdrehen seine Augen verdreht. Macht nichts. Die Tasse kommt auf einem kleinen Silbertablett, natürlich kein echtes Silber, sondern eines dieser praktischen Produkte, die nur praktisch sind. Daneben eine Seriviette, die wir aus den Eisdielen kennen und die alles tun, nur nicht irgendein Geklecker aufsaugen. Darauf steht „Lust auf Eis?“ Nein, danke. Nicht im Winter bei 2°. Zur Krönung ein Keks (den habe ich übrigens später meiner Frau überlassen wollen, die dankend abgelehnt hat). Ich schlürfe also den Maschinenkaffee, den ich kurz zuvor mit ein wenig Milch aufgehellt habe. Hhmmm, lecker ist anders. Egal. Irgendwann kommt meine Frau und ich bitte die junge Dame hinter dem Tresen zahlen zu dürfen. Sie nickt, bewegt sich keinen Zentimeter. Und ich denke: wird schon. Irgendwann kommt dann eine andere junge Kellnerin und ich zücke mein Portmonaie. Ich schaue sie fragend an. Und wenigstens sie scheint mich in einem einzigen Augenblick zu verstehen. „1,70 EUR“, sagt sie. Endlich. Endlich weiß ich, was ein Kännchen kostet. 3,40 EUR. Ich gebe ihr 2,00 EUR und sage gönnerhaft: „Stimmt so.“ Was hat das alles mit Hühersuppe zu tun? Weiß nicht. Die Überschrift gefiel mir, weil ich in dem Café eigentlich ein paar Geschichten aus dem Buch „Hühnersuppe für die Seele“ lesen wollte. Aber das Leben ist einfach besser.

Haben Sie auch schon einmal solche Erfahrungen gemacht?

Dies sind die zwei Währungen der Zukunft, die erfolgreich machen

Alte Zöpfe stehen noch nicht einmal Mädchen

Jeden Tag aufs Neue weinen Hundertausende, die eigentlich erfolgreicher sein wollen, dass es einfach nicht funktioniert. Erfolgreicher sein – genau. Das wollen viele. Doch den Weg dorthin zu gehen und dabei alte Zöpfe abzuschneiden, neue Pfade zu betreten, das will nur ein Bruchteil. Ein schönes Bild sind Rasta-Zöpfe. So verfilzt wie diese bildlich auf unserem Kopf wachsen, so verfilzt sind unsere Einstellungen in unserem Kopf. Dabei will ich Zopf-Frisuren überhaupt nicht verteufeln – wem es steht. Wir haben den Glaubenssatz „Weine nicht wie ein Mädchen“ in unserer Kindheit vielleicht gehört. Dabei ist so manches Mädchen mutiger als ein gestandener Mann. Und doch heulen wir auf unserem Weg zum Erfolg, warum es nicht schneller und einfacher geht. Raus aus der Sackgasse! Aber wie?

Diese Entscheidung verbessert bei jedem etwas!

Eine Entscheidung. Nämlich die Entscheidung etwas zu verändern, wird etwas verändern. Im Hamsterrad rennen sieht nur von innen aus wie eine Karriere-Leiter. Steigen Sie aus, steigen Sie um. Müssen Sie sich dafür ändern? Oft hören Sie den Rat: Erst müssen Sie sich ändern, bevor sich etwas ändert. Das ist zu allgemein und wie fühlen Sie sich dabei? Vielleicht haben Sie dabei das Gefühl nicht richtig und ein Versager zu sein. Lassen Sie sich aus eigener Erfahrung sagen: so ist es nicht. Aber eines müssen Sie zuerst tun: treffen Sie die Entscheidung zur Veränderung. Meines Erachtens die erste Veränderung die Sie gehen müssen. Doch was hindert Sie?

Steine in den Taschen und im Rucksack, Beton an den Füßen

Stellen Sie sich vor: Sie wollen sich auf den Weg machen. Sie sind motiviert und voller guter Vorsätze. Sie ziehen sich eine Jacke an, setzen einen Rucksack auf (die Reise wird länger dauern) und gehen los. Schon bevor Sie die Tür Ihres Hauses, ihrer Komfortzone geöffnet haben, bemerken Sie das Gewicht. Es zieht Sie nach unten. Jeder Schritt ist schwerfällig. In Ihren Taschen haben Sie Steine aus Verpflichtung und Glaubenssätzen. An den Füßen haben Sie Beton aus schlechten Gewohnheiten und in Ihrem Rucksack Steine aus Besitz, Eigentum und anderem. Diese Steine halten Sie zurück. Irgendwann haben Sie sich damit die Taschen vollgemacht. Irgendwann hat jemand Ihnen das eine oder andere in Ihrem Leben mitgegeben. Es heisst, dass wir 21 Tage brauchen, um eine Gewohnheit loszuwerden. Nehmen Sie sich Zeit, um schlechte Gewohnheiten durch gute zu ersetzen. Nehmen Sie sich Zeit, um sich Ihrer Glaubenssätze bewusst zu werden und arbeiten Sie daran frei zu werden.

Freiheit ist für jeden machbar

Bevor wir die zwei Währungen für mehr Erfolg auf unser persönliches Konto einzahlen dürfen, müssen wir frei sein. Freiheit ist eine Einstellung und für jeden machbar. Schmeißen Sie nach und nach die Steine weg. Leeren Sie Ihre Taschen, leeren Sie Ihren Rucksack. Stampfen Sie mit den Füßen fest auf dem Boden auf, damit der Beton auseinanderfliegt. Leisetreten ist nicht angesagt! Es lohnt sich für diese Freiheit zu kämpfen und sich anzustrengen. Dafür brauchen wir einen Motor, Motivation. Was motiviert Sie?

Mehr Geld motiviert nicht

Definieren Sie kein Ziel, das heisst: ich möchte mehr Geld. Geld ist kein Motivator! Lösen Sie sich vom Ergebnis. Umsatz, Gewinn, ein dickes Bankkonto? Kein Motivator. Stellen Sie sich vor, dass Sie sich zum Ziel setzen: im möchte im Monat ein Einkommen von 10.000,- EUR. Was ist, wenn das Ziel erreicht ist? Dann füllen Sie lediglich Ihr Bankkonto. Doch was ist motivierender: ein Kontostand mit 20.000,- EUR oder 50.000,- EUR oder 100.000,- EUR? Nichts dergleichen. Erst wenn Sie anfangen mit dem Geld etwas zu machen, wird daraus für Sie ein Motivationsfaktor. Doch passen Sie auf, dass Sie richtig investieren.

Investieren Sie in Glück

Ja, genau richtig gelesen. Wie das mit Erfolg zusammenpasst? Wenn Sie sich mit dem Zusatzeinkommen ein Haus kaufen, kann es Sie glücklich machen. Wenn Sie ein Auto kaufen, ebenfalls. Sie werden sich langfristig an den Gebrauch gewöhnen. Vielleicht sogar Ihren Lebensstandard anpassen, so dass Sie immer das Gefühl haben, dass es immer noch nicht reicht. Werden Sie sich bewusst, was Glück für Sie bedeutet. Reisen, schöne Erlebnisse, etwas Gutes tun? Liebe Menschen und gute Freunde, Familie? Gesundheit und ein erfülltes Leben? Das sind die Bereiche, in denen Sie investieren sollten. Für viele sind gute Beziehungen ein wichtiger Faktor für Glück.

Sie sitzen in einem großen Haus, haben drei, vier Autos in der Garage und haben alles erreicht. Ein Wochenendhaus auf Malta mit einer großen Segeljacht können Sie Ihr Eigen nennen. Nur mit einem Haken: In dieser Geschichte sind sie allein. Würden Sie das als Glück bezeichnen?

Vor dem Schmetterlingsprinzip kommt das Leben im Kokon

Die Technik macht es möglich. Wir können im Internet Lebensmittel bestellen, Filme über Smart-TV herunterladen. Unser Müll wird abgeholt und wir kommunizieren über facebook, XING, e-Mail, Whatsup. Informationen, Werbung und Zeitungen werden schon längst geliefert – auch per Internet. Cocooning nennen das die Sozialforscher – sich einigeln, zuhause bleiben und möglichst viel online erledigen. Der Einzelhandel jammert. Die Kunden lassen sich beraten, lassen sich die Produkte vorstellen und präsentieren und gehen dann nach Hause, um im Internet billiger zu kaufen. Kein Wunder: wir verarmen, während wir immer weniger Geld für Leistung und Information ausgeben. Information ist die erste Währung der Zukunft.

Sie zahlen in der Zukunft mit Information

Mit jedem Schritt in der elektronischen Welt geben Sie etwas von sich preis. Sie zahlen mit Kredit- oder Bankkarte. Sie nutzen Payback und andere Kundenkarten. Schon ist Ihr Einkauf mit Ihrer Person verknüpft. Dafür gibt es Bonuspunkte, Rabatte oder Gutscheine. Wenn Ihre Information keinen Wert hätte, glauben Sie, dass Unternehmen auch nur einen Cent dafür ausgeben würden? Information allein ist gar nichts. Sie muss verteilt werden und etwas bewegen, verändern. Damit steigt ihr Wert. Damit wird Sie sozusagen „veredelt“. Information, die nicht verteilt wird, ist wie eine Datenbank. Mehr nicht. Wer wertvolle Informationen hat, kann daraus viel machen.

Echte Gewinner nutzen auf der Autobahn die Überholspur

Informationen müssen sich also bewegen. Sie müssen geteilt, genutzt und verbreitet werden, damit sie etwas bewirken. Das Internet bietet hier einfache Möglichkeiten und elektronische Medien tun den Rest dazu, um aus echten Schätzen verramschte Infos zu machen. Welches ist der beste Weg um wertvolle Informationen bestmöglich zu nutzen? Ich mache es kurz: der Weg über echte Beziehungen. Wir vertrauen Menschen, die wir kennen und schätzen. Das wird kein Medium ersetzen können. Der direkte, vertrauensvolle Kontakt, transportiert Informationen am besten. Es ist die Autobahn mit Überholspur. Schnell und einfach. Klassische Werbung und Vertrieb werden Unternehmen in der Zukunft nicht so stark nach vorn bringen wie die neuen Wege. Promotion in Beziehungsnetzwerken wird für Unternehmen aller Branchen der Weg zu mehr Erfolg. Menschen, die über starke und vielfältige persönliche Netzwerke verfügen werden erfolgreicher sein als Menschen, die noch nicht aus ihrem Kokon geschlüpft sind.

Harpune oder Netz – dies ist die Strategie der Zukunft

Der klassische Vertrieb verschlingt Geld und Zeit. Kalkulatorische Zuschläge von 25 bis 30% sind keine Seltenheit. Die Akzeptanz der potenziellen Interessenten sinkt rapide und die Unternehmen haben bisher nur als Antwort, die Vertriebsprozesse zu optimieren und damit den Druck zu erhöhen. Die Interessenten weichen diesem Druck aus und verweigern sich. Niemand ist schließlich zu einem Abschluss zu zwingen. Immer mehr Jäger gehen los, ihre Harpune im Anschlag, um den nächsten Kunden zu erlegen und die Beute in die Firma zu schleppen, wo unter lautstarkem Gejohle der Kollegen der erneute Absch(l)uss gefeiert wird.

Andere haben aus feinem Beziehungsgeflecht ein Netz gewoben und ziehen dies sanft durch den Ozean mit den unzähligen Möglichkeiten und Chancen. Sie ziehen das Netz ein und wählen aus dem Fang diejenigen Chancen heraus, die günstig und gut sind. Den Rest werfen sie zurück ins Meer. Wissend, dass es bessere Gelegenheiten gibt. Dankbar über das gute Ergebnis kehren diese Fischer in den Hafen zurück und trinken erst einmal in der Hafen-Bar auf ihren Erfolg.

Unternehmen, die Beziehungsnetzwerke aufbauen, sparen und gewinnen

Wie kann ein Unternehmen sparen und dabei noch gewinnen? Muss man nicht immer investieren, Geld geschickt ausgeben, um letztendlich zu gewinnen? Der Aufbau von echten Beziehungen ist eine Investition. Langfristig spart man sich teure Vertriebsaktionen und kann jederzeit auf die aufgebauten Strukturen zurückgreifen. Ich bin überzeugt davon, dass in fünf oder zehn Jahren Unternehmen mit Networking arbeiten werden, die heute noch gar nicht daran denken. Der Handwerksbetrieb um die Ecke tut es im Grunde genommen schon, wenn auch nicht systematisch und professionell. Die Menschen dahingehend zu unterstützen, ist eine große Aufgabe – aber es lohnt sich.

Der Wert einer Währung steckt im Vertrauen

Deshalb entwickeln wir Konzepte, die echte Lösungen bieten. Deshalb suchen wir im Netzwerk echte persönliche Kontakte. Darum suchen wir nach wertvollen Informationen. Denn so sind wir vorbereitet auf die Zeit, wenn diese Währungen umfassend gebraucht werden. Wir sind in unserem Netzwerk offen für jeden, der genau so denkt wie wir und Interesse daran hat, sein eigenes Konto mit Informationen und echten Kontakten zu füllen.

 

Echte Geschäfte virtuell vorbereiten

Sb2015-NoMixBusiness-R1Bringt die virtuelle Welt reale Geschäfte hervor? Nein und Ja! Das Kuriose daran ist: befolgen Sie die Regeln der realen Welt in der virtuellen nicht, werden Sie keinen Erfolg haben. Und wenn Sie sie befolgen: auch nicht. Wie das? Vergleichen wir. Würden Sie bei jemandem einfach klingeln, direkt in sein Wohnzimmer stürmen, um dann eine 15-minütige Präsentation darüber zu halten, was Sie alles können und verkaufen?

Wohl kaum. Trotzdem passiert dies Tag für Tag im Internet, auf socialmedia-Plattformen wir facebook oder XING oder anderen. Wir fallen mit der Tür ins virtuelle Haus und wundern uns, dass dies keinen Erfolg bringt. Dann die klassischen Werbeformen wie Anzeigenwerbung, Plakate, Flyer, Spots. Diese einfach eins zu eins ins Web zu übertragen und darauf zu hoffen, dass es schon werden wird, wird keinen Erfolg bringen.

Warum? Die Netzgemeinde will informiert und unterhalten werden. Der Mehrwert steckt im Entertainment. Die Information muss besonders ansprechend verpackt sein, damit sie packend ist. Nur wer im Netz begeistert wird, wird aktiv. Während in den 80er und 90er Jahres es noch ausreichte eine gut gestaltete Website zu haben, erwarten Interessenten heute mehr. Zum Beispiel Interaktion, Persönlichkeit und Unterhaltung. Deshalb finden neue Formate Einzug in die digitale Welt: bewegte Bilder gehören sicher dazu – Videos, Live-Streams zum Beispiel.

Sollte jede Firma im Internet aktiv sein?

Ganz klares JA. Aber nur, wenn sie diese Möglichkeit professionell nutzen will. Jeder Handwerksbetrieb, jedes Lokal und jede andere Firma suchen Kunden. Vergessen wir nicht: Mitarbeiter machen sich vor dem Bewerbungsgespräch ein Bild vom neuen Arbeitgeber. Die Generation, die heute nach neuen Möglichkeiten und Chancen sucht, tut dies im Internet. Wie sieht es da mit Ihrem Auftritt aus? Ist dieser nur auf Information, nur auf Interessenten ausgerichtet? Und ist Ihre Seite unterhaltsam und interessant genug, um junge, engagierte Menschen für Sie zu begeistern?

Eine Frage will ich zum Schluss noch einmal aufwerfen. Facebook – ja oder nein?

Wo sind Ihre Kunden? Wo sind Ihre zukünftigen Kunden? Und wo Ihre zukünftigen Mitarbeiter/innen? Das sollte als Antwort reichen. Stellen Sie sich einen Menschen im Alter von 30 Jahren vor. Er kennt kein Leben ohne Internet. Das Netz begleitet ihn, seitdem er laufen kann. Er ist im Netz unterwegs. Sollten Sie ihm nicht soweit entgegenkommen und dort abholen, wenn Sie etwas von ihm möchten?

Wollen Sie Ihre Informationen direkt und genau auf Ihre Fragen hin beantwortet? Dann schreiben Sie mir, damit wir einen Telefontermin vereinbaren können.