Wie man nicht netzwerkt


Direkt nach dem Webinar gab es die Quittung eines beleidigten Teilnehmers „Sie haben unser Netzwerk gar nicht genannt, dafür aber XING und facebook. Außerdem platzieren Sie unsere Logos nicht auf Ihrer Website. So will ich das nicht, vor allem so wie Sie bei uns Ihre Gruppen einstellen gefällt mir nicht. Und ich habe verstanden, dass Sie lieber Ihr eigenes Netzwerk nach vorne bringen, als dies gemeinsam mit uns zu tun. Wir können in den nächsten Tagen darüber telefonieren.“

Was danach folgte, spottet jeder Beschreibung.

Ich gehe also in meinen Account, um unsere Gruppe „Marktplatz“ zu löschen. Die gute Nachricht: brauche ich gar nicht mehr. Das hat der liebe Kollege gleich mit erledigt. Um es hier klar zu stellen: das ist so, als wenn facebook meint einfach eine Gruppe löschen zu müssen, nur weil ich nicht genug Werbung dafür mache.

Und nun? Nun ja, Erfahrungen sind dafür da, um gemacht zu werden. Dies war eine. Und zwar, wie man nicht netzwerkt. In unserem Netzwerk wird niemand gezwungen etwas zu tun. In unserem Netzwerk geht auch niemand ungefragt an die Kontakte des anderen. Bei uns ist das alles geregelt und sehr angenehm und wir haben ein klasse Team.

Dass der liebe Kollege von dem Webinar, das umfangreich unsere Art zu netzwerken beschrieben hat, nur durch die eigene Werbebrille gesehen hat, dass sein Netzwerk ungenannt geblieben ist, ist schade. Für ihn.

Ich lasse mich nicht vor irgendeinen (werblichen) Karren spannen. Auch nicht für eine im voraus gezahlte Jahresgebühr. Und wir lassen uns auch nicht vorschreiben, wie wir Empfehlungsmarketing betreiben, denn wenn wir etwas können, dann dies – und das neben unserem jeweiligen Kerngeschäft.

schrei-R2Ich bin nur froh, dass es jetzt aufgetreten ist und nicht, nachdem ich allen Partnern diese Plattform empfohlen habe. So ist der Schaden für uns begrenzt. Wie wir intern zu solchen „Netzwerkern“ stehen, kann sich jeder ausmalen.

Wer das war? Psst… wird natürlich nicht verraten ;-).