Was kümmert es den Baum …


… wenn die Sau sich daran reibt. Es gibt sie: diese täglichen Kümmernisse, die uns Zeit und Kraft rauben und dabei nicht so recht nach vorn bringen. Ob es sich dabei um Personen, Aufgaben oder Ereignisse handelt, ist letztendlich egal. Robert Betz spricht von sog. „Arschengeln“. Menschen, die uns an den Rand unserer Belastbarkeit bringen, die unsere Mitte erschüttern oder über die wir uns ärgern.

my-Story-Surf-Welle-LebenIm professionellen Bereich haben solche Dinge nichts zu suchen? Gerade die professionelle Auseinandersetzung mit dem, was nicht rational ist – nämlich die jeweilige Gefühlswelt, bestimmt den nachhaltigen Erfolg. Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gegenübers. Versuchen Sie zu ergründen, warum er oder sie so handelt. Verstehen Sie sein Innerstes und entwickeln Sie Verständnis und Mitgefühl. Und wenn nicht, dann sagen Sie: „Du Arschengel!“ Und fragen Sie sich, warum Ihr Gegenüber es nicht zumindest versucht hat, sich in Ihre Lage zu versetzen.

Für Sie selbst habe ich nur einen Tipp: denken Sie an den Baum. Er steht tief verwurzelt, je älter er ist, umso schlechter lässt er sich umpflanzen. Aber er steht auch umso fester im Boden. Die sprichwörtliche Sau, die sich an ihm reibt, mag das als angenehm empfinden. Den Baum kümmerts nicht.

Auch nicht, wenn ein „Arschengel“ von oben herabschwebt und sich auf einem seiner Zweige niederlässt.

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