Echte Geschäfte virtuell vorbereiten


Sb2015-NoMixBusiness-R1Bringt die virtuelle Welt reale Geschäfte hervor? Nein und Ja! Das Kuriose daran ist: befolgen Sie die Regeln der realen Welt in der virtuellen nicht, werden Sie keinen Erfolg haben. Und wenn Sie sie befolgen: auch nicht. Wie das? Vergleichen wir. Würden Sie bei jemandem einfach klingeln, direkt in sein Wohnzimmer stürmen, um dann eine 15-minütige Präsentation darüber zu halten, was Sie alles können und verkaufen?

Wohl kaum. Trotzdem passiert dies Tag für Tag im Internet, auf socialmedia-Plattformen wir facebook oder XING oder anderen. Wir fallen mit der Tür ins virtuelle Haus und wundern uns, dass dies keinen Erfolg bringt. Dann die klassischen Werbeformen wie Anzeigenwerbung, Plakate, Flyer, Spots. Diese einfach eins zu eins ins Web zu übertragen und darauf zu hoffen, dass es schon werden wird, wird keinen Erfolg bringen.

Warum? Die Netzgemeinde will informiert und unterhalten werden. Der Mehrwert steckt im Entertainment. Die Information muss besonders ansprechend verpackt sein, damit sie packend ist. Nur wer im Netz begeistert wird, wird aktiv. Während in den 80er und 90er Jahres es noch ausreichte eine gut gestaltete Website zu haben, erwarten Interessenten heute mehr. Zum Beispiel Interaktion, Persönlichkeit und Unterhaltung. Deshalb finden neue Formate Einzug in die digitale Welt: bewegte Bilder gehören sicher dazu – Videos, Live-Streams zum Beispiel.

Sollte jede Firma im Internet aktiv sein?

Ganz klares JA. Aber nur, wenn sie diese Möglichkeit professionell nutzen will. Jeder Handwerksbetrieb, jedes Lokal und jede andere Firma suchen Kunden. Vergessen wir nicht: Mitarbeiter machen sich vor dem Bewerbungsgespräch ein Bild vom neuen Arbeitgeber. Die Generation, die heute nach neuen Möglichkeiten und Chancen sucht, tut dies im Internet. Wie sieht es da mit Ihrem Auftritt aus? Ist dieser nur auf Information, nur auf Interessenten ausgerichtet? Und ist Ihre Seite unterhaltsam und interessant genug, um junge, engagierte Menschen für Sie zu begeistern?

Eine Frage will ich zum Schluss noch einmal aufwerfen. Facebook – ja oder nein?

Wo sind Ihre Kunden? Wo sind Ihre zukünftigen Kunden? Und wo Ihre zukünftigen Mitarbeiter/innen? Das sollte als Antwort reichen. Stellen Sie sich einen Menschen im Alter von 30 Jahren vor. Er kennt kein Leben ohne Internet. Das Netz begleitet ihn, seitdem er laufen kann. Er ist im Netz unterwegs. Sollten Sie ihm nicht soweit entgegenkommen und dort abholen, wenn Sie etwas von ihm möchten?

Wollen Sie Ihre Informationen direkt und genau auf Ihre Fragen hin beantwortet? Dann schreiben Sie mir, damit wir einen Telefontermin vereinbaren können.